Das erstmalig nach dem neuen Modus ausgetragene Finale ist vorüber. Die einhellige Meinung aller war, dass der Kürmodus die absolut richtige Entscheidung war. Das Publikum war begeistert. Auch die letzten kritischen Stimmen sind verstummt. Sicherlich haben wieder einige Pferde mit der Halle Probleme gehabt was aber der Gesamtleistung keinen Abbruch tat.
Strahlende Siegerin war Julia Ellsässer, die ihren Rossini Grande sehr frisch und mit einer guten Kür vorstellte. 70, 30% bekam sie dafür von den Richtern. Die Vortagessiegerin Renate Rapp mit Gachina folgte mit 69%. 3. war dann Alexandra Mumm-Gerweck mit Rio di Agostino. Alle weiteren platzierten findet man unter www.stuttgart-german-masters.de.
In der anschliessenden Pressekonferenz wurden durch Herrn Riexinger die Stationen für 09 bekanntgegeben. Diese sind Mannheim, Kirchzarten, Marbach und Giengen/Brenz.
In Anschluss an die Finalprüfung veranstalteten die Reiter einen Empfang für das Ehepaar Meyer um damit ihren Dank für das enorme Engagement Ausdruck zu verleihen.
Renate Rapp mit Gachina gewinnt die Einlaufprüfung
Die Einlaufprüfung am Mittwoch verlief ein wenig überraschend. Die eigentlichen Favoriten, Julia Beckfeld, Jürgen Frank und Julia Machat waren nicht in Bestform. Victor, so schien es, kam mit dem Boden nicht zurecht und trabte etwas verhalten. La Roche unter Jürgen Frank hielt sich in der Trabtour fest und hatte noch ein paar kleinere Fehler. Fine Finesse unter Julia Machat fing im Trab sehr ordentlich an baute dann aber im Galopp ab. Die Stute verlor an Takt und machte dadurch einige Wechselfehler. Überhaupt hatte man das Gefühl, dass die Pferde mit der Atmosphäre der Schleyerhalle nicht zurecht kamen und dadurch durchweg mit "angezogener Handbremse" giengen. Die einzige die fehlerlos ritt war Renate Rapp mit ihrer Gachina, die dann verdient gewonnen hat.
Die Einzelergebnisse können unter www.stuttgart-german-masters.de eingesehen werden
Wir werden heute in der Kür sehen, ob sich die Pferde steigern können.
Die letzte und entscheidende Qualifikation brachte den Punktestand erneut durcheinander. Einige Pferde präsentierten sich in deutlich gesteigerter Form, z.B. Renate Rapp, andere wiederum -wie der letzte Sieger Jürgen Frank - hatten Fehler.
Trotzdem war das Niveau ansprechend. Und man darf sagen, dass sich die Richtigen qualifiziert haben und in vier Wochen in der Schleyerhalle ihre Kür präsentieren werden.
Die Reiter waren allesamt mit dem neuen Modus zufrieden und hoben vorallem die Grosszügikeit des Sponors , Fa. iWest, hervor. Immerhin bekamen alle Reiter eine Satteldecke, die ersten drei jeweils eine wertvolle Decke und selbstverständlich Ergänzungsfutter. Der Sieger erhielt 10 kg Plantagines, der zweite 5 kg und alle weiteren 3 kg des bewährten Futters. Darüber hinaus bekamen alle Reiter eine Tüte mit weiteren Futtermitteln - Magnoguard - und ein sehr gutes Buch über Stress bei Pferden von Frau Dr. Meyer. Und natürlich Gewinngeld.
Man darf auf das Finale in der Schleyerhalle gespannt sein wie sich die Pferde vor grossem Publikum zeigen werden. Die Einlaufprüfung Intermediare I ist am Mittwoch 19.11. und das Finale des iWest Cups 08. die Kür, am Donnerstag 20.11. um 17 Uhr.
Vergangenes Wochenende - 20.9. - 21.9. fand in Walldorf die dritte Qualifikation statt. Wiederum sind neue Paare an den Start gegangen, so dass es immer spannender wird. Dies waren Karen Betz aus Reutlingen sowie Miriam Alber aus Onstmettingen und Bärbel Eppinger aus Münsingen Die Einlaufprüfung wurde von Karen Betz mit ihrem Rich Charly mit 67% gewonnen, gefolgt von Jürgen Frank mit La Roche und Bärbel Eppinger mit Ferryman. Danach folgten Hans Peter Bauer, Julia Beckfeld, Gabriele Haug und Miriam Alber.
Die Kür am Sonntag brachte dann, vielleicht auch durch andere Richterbesetzung, die Rangliste durcheinander. Die Juroren waren sich nicht immer einig, so daß teilweise grössere Abweichungen entstanden. Teilweise aber auch, weil sich das eine oder andere Pfed ablenken ließ und Fehler machte.
Insgesamt aber ist eine Verbesserung der Küren zu beobachten.
Es siegte Jürgen Frank mit La Roche (68,5%) vor Miriam Alber ( 68,1%) mit Senator. Dritter wurde Hans-Peter Bauer mit Djafur (67,7%). Es folgten Julia Beckfeld, Victor B (67,583%), Bärbel Eppinger und Ferryman (67,5%), Karen Betz und Rich Charly (67,25%), Gabriele Haug und Dancing Queen (66,8%) und Julia Ellsässer mit Rossini Grande mit 66,5 %.
Der aktuelle Punktestand steht bei Ergebnissen. Man darf gespannt sein wie in zwei Wochen die vierte und entscheidende Qualifikation ausgeht, bzw. wer das Ticket für die Schleyerhalle erhält.
Die zweite Qualifikation in Marbach wurde wiederum von Julia Machat mit Fine Finesse gewonnen. Sie konnte sich sogar noch steigern und erhielt 74%. Insgesamt ritten 15 Reiter um die Platzierungen. Auch bei dieser Qualifikation war sehr guter Sport zusehen, auch weil neue Paare dazu kamen und sich dirket nach vorne arbeiten konnten, wie Renate Rapp mit ihrer Gachina. Die Kür zog sehr viele Zuschauer an. Reiter und Betrachter waren der einhelligen Meinung, dass guter Sport gezeigt wurde. Sicherlich lässt sich noch an der einen oder anderen Kür feilen, aber dazu haben die Reiter bei den nächsten Stationen Gelegenheit.
Den derzeitigen Stand der Reiter erfahren sie unter Ergebnisse
Die 1. Qualifikation zum iWEST Cup endete mit einer Überraschung. Nicht die favourisierten Julia Beckfeld und Julia Elsässer waren am Ende vorne, sondern eine andere Julia, die junge Julia Machat vom RV Mannheim, eine Pieter van der Raadt Schülerin mit ihrer Stute Fine Finesse.
Durch die Änderung des Modus wurde erreicht, dass neue Gesichter diesen Cup bestimmen.
Ein Lob an die Veranstalter, die wie auch schon in den vergangenen Jahren ein tolles Dressurturnier präsentieren konnten. Man merkt, dass da aktive Dressurreiter am Werke sind, die die Bedürfnisse der Teilnehmer kennen. Anzuführen ist in diesem Zusammenhang, dass die Geldpreise für alle Platzierten ausbezahlt wurden, was leider nur noch selten anzutreffen ist